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Positionen des THG

Ein klares Bildungsangebot – keine „Qual der Wahl“

S- und N-Profil bieten alle Gymnasien

Die früher übliche Einteilung in „sprachliche“ und „mathematisch-naturwissenschaftliche“ Gymnasien gibt es seit 1994 nicht mehr. Heute haben alle Gymnasien sowohl ein „sprachliches“ als auch ein „naturwissenschaftliches“ Profil, das im achtjährigen Gymnasium in Klasse 8 beginnt.

Einziger Unterschied: im S-Profil lernen die Schüler eine dritte Fremdsprache, während im N-Profil stattdessen das naturwissenschaftliche Querschnittsfach „NwT“ auf dem Stundenplan steht.

 

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Das achtjährige Gymnasium („G8“)

Keine Frage – das Abitur ist in acht Jahren zu schaffen und im internationalen Vergleich sinnvoll. Reformen des Bildungssystems sind dringend notwendig, denn Schule hat veränderte Lebensbedingungen und Lernvoraussetzungen aufzunehmen und abzubilden. Doch aus Sicht des THG hat G8 noch folgende Probleme:
  • Hohe Wochenstundenbelastung in der Unter- und Mittelstufe
  • Früher Beginn der zweiten Fremdsprache
  • Das „Sprachenparadoxon“
  • Übergang Realschule – Gymnasium

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Ganztagesschule

Gesellschaftlicher Bedarf

Diese Schulform ist Chance und Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. Die wachsende Zahl von Trennungs- und Schlüsselkindern, die nachmittags oft auf sich alleine gestellt sind, das gesellschaftspolitische Ziel, Frauen die Verbindung von Familie und Beruf zu erleichtern, und der sozialstaatliche Auftrag, soziale Schranken im deutschen Bildungssystem abzubauen und Chancen gerechter zu verteilen, zeigen klar, dass es Ganztagesschulen geben muss, die neben traditionellen Unterrichtsinhalten auch sportliche, musische und andere Interessen oder Aktivitäten aufgreifen und in den Schulalltag integrieren. Die Patentlösung für unser Bildungssystem und für alle Schüler ist die Ganztagesschule aber nicht!
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Sozialstaatsauftrag – Gerechte Chancen und Lernmittelfreiheit

Artikel 11 und 14 der Landesverfassung Baden-Württemberg postulieren die Schulgeld- und Lernmittelfreiheit. Jeder Schüler soll ohne Rücksicht auf Herkunft und wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung wahrnehmen können. Gerade in Zeiten öffentlicher Finanznot muss der Kernbestand unserer demokratischen und sozialen Gesellschaft formuliert und bewahrt werden. Wenn ein Ergebnis der PISA-Studien zum Nachdenken zwingt, sind es die sozialen Schranken unseres Bildungssystems, das Kindern aus bildungsfernen Familien und Migrantenkindern nach wie vor deutlich schlechtere Chancen lässt. Der Besuch eines Sonderbotschafters der UNO-Menschenrechtskommission, der die Chancengleichheit in Deutschland untersuchen soll, ist ein Alarmsignal!
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Förderung besonders begabter Schüler

Mehr als 20 Jahre lang konnte das THG spezielle Arbeitsgemeinschaften für besonders begabte Schüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich anbieten, z.B. in Klasse 6 eine Begabten-AG zum Thema Problemlösungskompetenz in Mathematik und Naturwissenschaften sowie eine Roboter-AG in Klasse 9. Leider muss dieses besondere Angebot bis zum Schuljahresende 2011/12 ausgesetzt werden. Danach, wenn der Doppeljahrgang die Schule verlassen hat und die personelle Ausstattung es wieder zulässt, werden wir die Begabtenförderung selbstverständlich wieder einrichten.
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Moderne Unterrichtsräume


Gerade in baulicher Hinsicht entfaltet das THG seinen Charme erst auf den zweiten Blick. Niemand weiß das besser als wir selbst! Aber wir arbeiten ständig daran, Ihren Kindern einen modernen Unterricht in bestens ausgestatteten Räumen zu bieten.

Im Sommer 2011 wurden das Physik- und Chemiepraktikum komplett renoviert und nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtet. Wir haben zum Schuljahr 2011/12 fünf naturwissenschaftliche Fachräume mit interaktiven Starboards ausgestattet. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Overheadprojektoren werden nach und nach durch Visualizer ersetzt, Kreidetafeln durch interaktive Boards. Selbst wenn die „Kreidezeit“ auch am THG noch einige Jahre andauern wird – ihr Ende ist eingeläutet!

 

Beratungskompetenz

Das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Schule ist entscheidend, um Probleme während der Schulzeit erst gar nicht entstehen zu lassen oder zu der für den Schüler besten Lösung zu kommen. Probleme halten sich nicht an feste Gesprächstermine, deshalb haben wir keinen Elternsprechtag. Sie sollen die Möglichkeit haben, jederzeit mit Klassen- oder Fachlehrern Termine zu vereinbaren, mit der Schulleitung zu sprechen oder sich von der Beratungslehrerin psychologischen Rat oder Hilfen zum „Lernen lernen“ zu holen. „Schule“ ist mehr als Bildungsauftrag und Vermittlung von „Kompetenzen“. Die Schüler des 21. Jahrhunderts müssen zwar früher, schneller und anders lernen, aber auch sie haben ein Recht auf Kindheit und Jugendzeit. Wir begleiten Jugendliche durch die Pubertät und nicht selten durch Lebenskrisen, die von außen kommen und ihnen Motivation und Kraft rauben. Warum macht es „Sinn“, Leistungserwartungen zu erfüllen und zu einem guten Schulabschluss zu kommen? Antworten auf diese Frage entscheiden Schulkarrieren, manchmal sogar Lebensläufe!

 

Prävention

Abgesehen von wenigen Einzelfällen sind wir mit Disziplin und Verhalten unserer Schülerinnen und Schülern sehr zufrieden. Bei vielen Projekten oder Veranstaltungen fallen unsere Schüler immer wieder sehr positiv auf. Darauf sind wir nicht nur sehr stolz. Dafür tun wir auch einiges. Von Klasse 5 bis Klasse 8 gibt es ein festes Programm mit Präventionsveranstaltungen für die Schüler und entsprechenden Elternabenden: Klasse 5 Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit den Jugendsachbearbeitern der Polizei Pforzheim Klasse 6 Prävention zu den Themen „Alkohol“ und „Nikotin“ in Kooperation mit dem Netzwerk „looping“ Klasse 7 Geschlechterspezifische Projekte mit „looping“: „Spieglein, Spieglein“ mit Mädchen zu dem Themenkomplex Schönheitsideale und Essstörungen – „PC-Gefahren“ für Jungs. Klasse 8 Drogenberatung in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle. Fragen Sie uns einfach, wenn Sie noch mehr über das THG erfahren wollen!