- Bildungsangebot
- Achtjähriges Gymnasium
- Ganztagesschule
- Sozialstaatsauftrag – Gerechte Chancen und Lernmittelfreiheit
- Förderung besonders begabter Schüler
- Beratungskompetenz
Ein klares Bildungsangebot – keine „Qual der Wahl“
S- und N-Profil bieten alle Gymnasien
Die früher übliche Einteilung in „sprachliche“ und „mathematisch-naturwissenschaftliche“ Gymnasien gibt es seit über 10 Jahren nicht mehr. Heute haben alle Gymnasien ab Klasse 8 sowohl ein „sprachliches“ als auch ein „naturwissenschaftliches“ Profil.Einziger Unterschied: im S-Profil lernen die Schüler eine dritte Fremdsprache, während im N-Profil stattdessen das naturwissenschaftliche Querschnittsfach „NwT“ auf dem Stundenplan steht.
Keinen Unterschied gibt es in der Wochenstundenzahl, und auch in Mathematik haben alle Schüler denselben Unterricht. Tatsächlich ist aber das Erlernen einer dritten Fremdsprache für die Schüler eine höhere Belastung als die Vertiefung naturwissenschaftlicher Inhalte.
Die Unterschiede liegen in der Sprachenfolge und Zusatzangeboten
Im ihrem Bildungsangebot unterscheiden sich die Gymnasien vor allem- in der dritten Fremdsprache
- in der Sprachenfolge, die im S-Profil gewählt werden kann,
- in zusätzlichen Wahlangeboten (z.B. Bilingualzug) oder Sonderprofilen (Musik- bzw. Kunstprofil) und
- in der Verwendung der zusätzlichen Poolstunden
Das bietet das THG
Als erstes Pforzheimer Gymnasium hat das THG 1998 „Spanisch“ als dritte Fremdsprache eingeführt. Seit 2001 sind wir die bislang einzige Partnerschule für Europa mit einer deutsch-englischen Abteilung in Pforzheim (seit dem Schuljahr 2006/07 bietet auch das Reuchlin-Gymnasium den Bilingualzug an).Am THG haben Schüler haben die Möglichkeiten ,
- im S-Profil mit drei modernen Fremdsprachen (Englisch, Französisch*, Spanisch) oder
- im N-Profil mit Englisch und Französisch* Abitur zu machen.
* Französisch kann jeweils durch Latein ersetzt werden
Die Entscheidungen reifen während der Gymnasialzeit Ihres Kindes
Die Wahl einer weiterführenden Schule ist schwierig genug! Deshalb mutet Ihnen unser Bildungskonzept nicht noch gleichzeitig weitere Entscheidungen zu. Viele Auswahlmöglichkeiten führen schnell zur Qual der Wahl, denn für jeden Schüler bleibt am Ende tatsächlich nur ein Angebot.Weichenstellungen sollen so lange wie möglich offen bleiben, bis Elternhaus und Schule zu einer Prognose über den schulischen Werdegang in der Lage sind:
- Ende Klasse 5 wählen Sie Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache
- Erst Ende am Ende der 6. Klasse und unabhängig von der zweiten Fremdsprache fällt die Entscheidung für oder gegen den Bilingualzug.
- Am Ende der 7. Klasse haben alle die freie Wahl für oder gegen die dritte Fremdsprache - unabhängig von den vorangegangenen Entscheidungen!
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Das achtjährige Gymnasium („G8“)
Keine Frage – das Abitur ist in acht Jahren zu schaffen und im internationalen Vergleich sinnvoll. Reformen des Bildungssystems sind dringend notwendig, denn Schule hat veränderte Lebensbedingungen und Lernvoraussetzungen aufzunehmen und abzubilden.
Doch aus Sicht des THG hat G8 noch folgende Probleme:
- Hohe Wochenstundenbelastung in der Unter- und Mittelstufe
- Früher Beginn der zweiten Fremdsprache
- Das „Sprachenparadoxon“
- Übergang Realschule – Gymnasium
Mehr als 30 Wochenstunden und damit Nachmittagsunterricht sind nicht neu. Auch im alten „G9“ haben Schüler im sprachlichen Profil in den Klassenstufen 9-11 zwischen 32 und 36 Wochenstunden Unterricht.
Doch jetzt stehen bereits ab der 5. Klasse durchschnittlich 34 Stunden auf dem Stundenplan, damit bis zur 10. Klasse die von der Kultusministerkonferenz festgelegten 206 Gesamtwochenstunden erreicht werden.
- Wie können freiwillige Arbeitsgemeinschaften (z.B. Chor, Orchester) erhalten werden?
- Welche Auswirkungen hat G8 für den bislang privaten Nachmittag?
- Wie sieht die Betreuung der Schüler nach dem Vormittagsunterricht aus und welche Möglichkeiten bietet das Schulgelände?
Die Lösung am THG
- Nicht jede der insgesamt 12 Pool-Stunden, über welche eine Schule selbst verfügen kann, bedeutet Unterricht für jeden Schüler einer Klasse.
- Wir zählen Lehrer-Wochenstunden, nicht Schüler-Wochenstunden: durch Teilung der Klasse in bestimmten Fächern wie Naturphänomene, ITG oder Schwimmen werden zwar 33 Wochenstunden in einer 5. Klasse unterrichtet, jeder Schüler hat aber nicht mehr als 30 Stunden pro Woche.
- Wenn es einen „langen“ Tag gibt (z.B. in Klasse 6), steht an diesem Tag nach Möglichkeit das Fach Sport auf dem Stundenplan.
- Die 3. Sportstunde in den Klassen 6 und 7 wird in Neigungsgruppen unterrichtet. Dieses Prinzip werden wir auf den gesamten musischen Bereich ausdehnen.
Beginn der zweiten Fremdsprache
Im Schuljahr 2005/06 konnte ein direkter Vergleich zwischen dem Beginn der zweiten Fremdsprache in Klasse 7 (G9) und dem vorgezogenen Beginn in Klasse 6 (G8) gezogen werden. Das THG hat deshalb in Französisch dieselben Kollegen in beiden Klassenstufen eingesetzt.Die Erfahrungen sind eindeutig:
- In den 7. Klassen können Schüler aus bekannten Vokabeln die Aussprache und Bedeutung ähnlicher Worte erschließen. Schüler in der 6. Klasse beherrschen diese logisch-abstrakten Fähigkeiten in der Regel noch nicht.
- In den 6. Klassen wird Englisch und Französisch häufig verwechselt, weil die erste Fremdsprache noch nicht hinreichend gefestigt ist, während die Siebtklässler diese Probleme in wesentlich geringerem Umfang haben.
- Die Erfahrungen im Umgang mit der ersten Fremdsprache in der Grundschule lassen keine sichere Prognose für die zweite Fremdsprache zu, weil diese – Französisch wie Latein – wesentlich formenreicher ist als Englisch und weil Sprachen im Gymnasium nicht mehr „spielerisch“ gelernt werden können, sondern harte Vokabel- und Grammatikarbeit notwendig ist.
- Im Alter von zehn Jahren sind die logisch-abstrakten Fähigkeiten, die zum Erlernen einer weiteren, formenreichen Fremdsprache notwendig sind, noch nicht ausgebildet.
- Das Gymnasium kann zum Aufnahmezeitpunkt nicht kompetent und individuell beraten, weil wir die Grundschüler und ihr gymnasiales Lernverhalten überhaupt nicht kennen und beurteilen können.
Das Sprachenparadoxon
Ein Vergleich der Unterrichtsstunden in G8 und G9 zeigt, dass die erste und zweite Fremdsprache durch die Umstellung am meisten verloren haben. Von Klasse 5 bis 11 standen dafür 50 Wochenstunden auf dem Programm, während die Kontingentstundentafel in G8 nur noch 40 Stunden vorsieht: minus 20 Prozent - keine andere Fächergruppe hat so stark verloren, während z.B. die Naturwissenschaften so gut wie keine Einbußen haben! Begründet wird diese Kürzung übrigens mit dem Beginn der ersten Fremdsprache bereits in der Grundschule.Wir befürchten nun folgende paradoxe Auswirkung:
Durch den frühen Beginn der zweiten Fremdsprache und durch den schnelleren Lernfortschritt auch in der ersten Fremdsprache ist gerade die Unterstufe sehr sprachenbetont. Es droht also eine frühe und letztlich ungewollte Selektion: just jener experimentierfreudige, mathematisch - naturwissenschaftlich begabte Junge, der mit Sprachen eher wenig am Hut hat, muss eine hohe Eingangshürde überwinden und profitiert überhaupt nicht von einer Stundentafel, die ihn längerfristig begünstigen würde, weil er bereits sehr früh an den Fremdsprachen scheitert.
Wir sehen darin weder eine Stärkung der Sprachen noch der Naturwissenschaften und halten diese drohende Selektion unter dem Aspekt der Chancengleichheit für sehr problematisch.
Was das THG dagegen tut
In den Klasse 5 und 6 werden zwei Poolstunden für das Fach Englisch eingesetzt. Diese beiden zusätzlichen Englischstunden werden in doppelter Weise genutzt:- um den Lehrstoff langsamer und mit mehr Übungszeit zu unterrichten und
- das geografische Fachvokabular vorzubereiten, das im Bilingualzug ab Klasse 7 benötigt wird, wenn Erdkunde auf Englisch unterrichtet wird.
Übergang Realschule - Gymnasium
Bisher galten die Klassen 5 und 6 als „Orientierungsstufe“, in der auch der Übertritt von der Realschule auf ein Gymnasium bei guten Leistungen problemlos möglich war. Fehlentscheidungen bei der Wahl der weiterführenden Schulart ließen sich so korrigieren.Mit dem früheren Beginn der zweiten Fremdsprache am Gymnasium wird dieser Weg sehr schwierig, weil ein Realschüler die zweite Fremdsprache selbstständig nachlernen müsste.
Die Durchlässigkeit der Schularten in beide Richtungen ist gerade in einem gegliederten Schulsystem unverzichtbar. Da über die weiterführende Schule bereits am Ende der vierjährigen Grundschulzeit entschieden wird, muss es Möglichkeiten zur Korrektur geben!
Zwar ist mit der Einführung von G8 die Durchlässigkeit der Schularten zumindest in eine Richtung geringer geworden, aber die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten im baden-württembergischen Schulsystem halten immer noch alle Möglichkeiten offen.
Deshalb empfehlen wir Realschülern, auch bei sehr guten Leistungen den eingeschlagenen Weg beizubehalten und nach 10. Klasse auf ein berufliches Gymnasium zu wechseln. Schüler, die in der Realschule Französisch als Wahlpflichtfach gewählt haben oder im beruflichen Gymnasium ab Klasse 11 eine 2. Fremdsprache (Französisch, Spanisch oder Italienisch) belegen, erreichen auch auf diesem Weg die allgemeine Hochschulreife. Sie brauchen dafür zwar ein Jahr länger als im allgemein bildenden Gymnasium. Aber ist ein glückliche Kindheit und Jugendzeit ohne erzwungenen Bruch in der Schullaufbahn nicht wichtiger?
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Ganztagesschule
Gesellschaftlicher Bedarf
Diese Schulform ist Chance und Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. Die wachsende Zahl von Trennungs- und Schlüsselkindern, die nachmittags oft auf sich alleine gestellt sind, das gesellschaftspolitische Ziel, Frauen die Verbindung von Familie und Beruf zu erleichtern, und der sozialstaatliche Auftrag, soziale Schranken im deutschen Bildungssystem abzubauen und Chancen gerechter zu verteilen, zeigen klar, dass es Ganztagesschulen geben muss, die neben traditionellen Unterrichtsinhalten auch sportliche, musische und andere Interessen oder Aktivitäten aufgreifen und in den Schulalltag integrieren. Die Patentlösung für unser Bildungssystem ist die Ganztagesschule aber nicht!Die Bedingungen müssen stimmen
Öffentliche Schulen haben in aller Regel keine Ganztagestradition und Innenstadtschulen bieten überhaupt nicht die baulichen Voraussetzungen für eine „Campus“-Schule mit Mensa, Freiflächen für vielfältige Aktivitäten oder Stillarbeitsplätzen für Schüler und Lehrer. Gerade auch das THG nicht!Die Einführung der Ganztagesschule bedeutet letztendlich, dass der bislang private Nachmittags- und Freizeitbereich unter staatliche Aufsicht gestellt wird. Solche grundlegenden Veränderungen können nur als langfristiger Prozess erfolgreich sein und wenn die Bedingungen stimmen!
Einmalige Zuschüsse zu Sachinvestitionen (Schulküche!) sind ebenso wenig ausreichend wie die Auffassung, Ganztagesbetrieb und – betreuung seien auf Dauer von „Freiwilligen“ zu leisten. Wenn Eltern primär auf ein schlüssiges Unterrichts- und Betreuungskonzept im Nachmittagsbereich achten und nicht mehr als erstes fragen, ob und was es zu essen gibt, könnte sich so manches Angebot als Mogelpackung entpuppen.
Wir versuchen Antworten zu geben, die zum THG passen – zu unserem Schulstandort, zu unserem Schulgebäude und zu unseren Schülern! Die Ganztagesschule ist für uns keine Lösung.
Dabei geht es nicht vorrangig um das Angebot eines Mittagessens. In unserer Innenstadtlage wäre es für uns nicht schwer, in der Nachbarschaft einen Kooperationspartner zu finden, der diese Leistung für unsere Schüler übernimmt.
Allerdings dürfen wir die möglichen Auswirkungen nicht übersehen: ein Mittagstisch erfordert eine längere Mittagspause. Zwangsläufig wird deshalb aus einer 7. Stunde eine 8. Stunde, d.h. der Unterricht endet zwangsläufig später als bisher – für alle Schüler, auch für diejenigen, die das Mittagsangebot gar nicht wahrnehmen wollen oder die wegen der Verkehrsverbindungen auf ein früheres Unterrichtsende angewiesen sind.
Es sind noch viele andere Aspekte zu berücksichtigen, wie z.B. das Aufsichtsproblem oder ein Essensangebot, das sowohl preislich aber auch ernähungsphysiologisch auf Dauer angenommen wird! Wir werden in den zuständigen Gremien diese Diskussion offen führen.Doch gegenwärtig gehen wir noch einen anderen Weg!
Lösungen am THG
- Nachmittagsunterricht so viel wie nötig, so wenig wie möglich!
- Traditioneller Unterrichtsrhythmus mit einer 20-Minuten-Pause und jeweils fünf Minuten Pause zwischen den Einzelstunden.
- Keine Änderung der Unterrichtszeiten mit Rücksicht auf die Busverbindungen unserer auswärtigen Schüler.
- Doppelstunden nur in Einzelfällen und Fächern, wo sie nach unseren Erfahrungen sinnvoll sind:
- viele Doppelstunden machen die Stundenplanung unflexibler und damit schlechter
- Sechs verschiedene Einzelstunden sind für Schüler leichter zu verkraften als drei Doppelstunden, insbesondere in den Fremdsprachen.
Unsere Stundenpläne sind transparent – die Vertretungspläne auch! Überzeugen Sie sich…
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Sozialstaatsauftrag – Gerechte Chancen und Lernmittelfreiheit
Artikel 11 und 14 der Landesverfassung Baden-Württemberg postulieren die Schulgeld- und Lernmittelfreiheit. Jeder Schüler soll ohne Rücksicht auf Herkunft und wirtschaftliche Lage das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung wahrnehmen können.
Gerade in Zeiten öffentlicher Finanznot muss der Kernbestand unserer demokratischen und sozialen Gesellschaft formuliert und bewahrt werden. Wenn ein Ergebnis der PISA-Studien zum Nachdenken zwingt, sind es die sozialen Schranken unseres Bildungssystems, das Kindern aus bildungsfernen Familien und Migrantenkindern nach wie vor deutlich schlechtere Chancen lässt. Der Besuch eines Sonderbotschafters der UNO-Menschenrechtskommission, der die Chancengleichheit in Deutschland untersuchen soll, ist ein Alarmsignal!
Bildung ist die entscheidende Voraussetzung für sozialen Aufstieg und Sicherheit. Deshalb ist der Sozialstaatsauftrag für das THG keine abstrakte, sondern eine sehr konkrete Verpflichtung. Wir müssen dazu beitragen, die Chancen gerechter zu verteilen. Es zählen Leistung und Engagement eines Schülers, nicht seine soziale Herkunft.
Lernmittelfreiheit
Die Schulgeld- und Lernmittelfreiheit bleiben hohe Güter, die eine moderne, offene Gesellschaft ihren Kindern gewähren muss. Dazu passen zahlungspflichtige Betreuungsangebote an öffentlichen (Ganztages-) Schulen ebenso wenig wie Kaufverpflichtungen für teuere Hilfsmittel wie z.B. den programmierbaren (Taschen-) Rechner im Fach Mathematik.Aus diesem Grund führt das THG dieses Hilfsmittel so spät wie möglich ein (nach dem neuen Bildungsplan in Klasse 8) und ausschließlich im Leihverfahren. Auch wenn dadurch in den nächsten Jahren unser Lernmitteletat enorm belastet wird - in 2007 werden wir knapp die Hälfte davon für grafikfähige Taschenrechner ausgeben müssen -, halten wir einen Kauf des GTR zum Preis von etwa 100 € oder noch teuerer Systeme für nicht zumutbar.
Ganztagesbetrieb an öffentlichen Schulen bedeutet aus unserer Sicht, dass Betreuungsangebote im Nachmittagsbereich kostenfrei sind. Wenn dafür die Geldmittel fehlen, ist es die ehrlichere Lösung, ganz darauf zu verzichten. Mit halbherzigen Lösungen, die Kinder nachmittags an ihrem bislang privaten Engagement (z.B. Jugendmusikschule, Sportverein) hindert und eine Schule zwingt, die keine adäquaten Angebote machen kann, kommt das deutsche Bildungssystem nicht weiter!
Sozialfonds am THG
Auch am THG gibt es Unternehmungen, die ihren Preis haben und wenigen Schülern vorbehalten bleiben wie z.B. ein Austausch mit den USA oder Argentinien. Aber wir versuchen bei Klassen- und Studienfahrten bedürftige Schüler finanziell zu unterstützen. Es gibt dazu einen Sozialfonds, der aus Gewinnen bei Schulfesten oder SMV-Aktionen gespeist wird.Förderverein
Unserem Förderverein, der mit inzwischen 450 Mitglieder sogar bundesweit zu den mitgliederstärksten Fördervereinen zählt, kommt eine wichtige Rolle zu. Er finanziert zahlreiche pädagogische Zusatzangebote, die in Kooperation mit der VHS Pforzheim oder Beratungsstellen durchgeführt werden.
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Förderung besonders begabter Schüler
Seit 20 Jahren bietet das THG für besonders begabte Schüler im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich spezielle Arbeitsgemeinschaften an. Gegenwärtig haben wir in Klasse 6 eine Begabten-AG zum Thema Problemlösungskompetenz in Mathematik und Naturwissenschaften sowie eine Roboter-AG in Klasse 9.
Sprachlich besonders begabte Schüler sind im Bilingualzug gut aufgehoben, ergänzt durch die Möglichkeit, die englische Theater-AG Fun4U zu besuchen.
Welche Schule für ein hochbegabtes Kind die richtige ist, hängt aus unserer Sicht immer vom jeweiligen Kind und dem konkreten Einzelfall ab. Allerdings sind auch soziales Lernen, das Einfügen in eine Gemeinschaft und das Zurechtfinden in einem Alltag, der weitgehend nicht von „Ebenbürtigen“ geprägt und bestimmt wird, hohe Güter, die bei aller fachlichen Orientierung nicht vergessen werden dürfen.
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Beratungskompetenz
Das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Schule ist entscheidend, um Probleme während der Schulzeit erst gar nicht entstehen zu lassen oder zu der für den Schüler besten Lösung zu kommen. Probleme halten sich nicht an feste Gesprächstermine, deshalb haben wir keinen Elternsprechtag. Sie sollen die Möglichkeit haben, jederzeit mit Klassen- oder Fachlehrern Termine zu vereinbaren, mit der Schulleitung zu sprechen oder sich von der Beratungslehrerin psychologischen Rat oder Hilfen zum „Lernen lernen“ zu holen.
„Schule“ ist mehr als Bildungsauftrag und Vermittlung von „Kompetenzen“. Die Schüler des 21. Jahrhunderts müssen zwar früher, schneller und anders lernen, aber auch sie haben ein Recht auf Kindheit und Jugendzeit. Wir begleiten Jugendliche durch die Pubertät und nicht selten durch Lebenskrisen, die von außen kommen und ihnen Motivation und Kraft rauben. Warum macht es „Sinn“, Leistungserwartungen zu erfüllen und zu einem guten Schulabschluss zu kommen? Antworten auf diese Frage entscheiden Schulkarrieren, manchmal sogar Lebensläufe!
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