Die Kompetenzen und Inhalte der Klassen 5 bis 10 sind Grundlage für Weiterentwicklung und gezielte Vertiefung in der Kursstufe.
In den Arbeitsfeldern der Gestaltung und der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werken können sich die Schülerinnen und Schüler in bewusster Entscheidung auf die jeweiligen Unterrichtsgegenstände einlassen und Methoden, Konzepte und Lösungswege für deren Bearbeitung entwickeln.
Sie sind in der Lage, die eigene gestalterische und reflektorische Arbeit in den Arbeitsfeldern und die gedankliche Durchdringung von künstlerischen Werken, Bildmedien und der gestalteten Umwelt als Einheit zu sehen.
Die Schülerinnen und Schüler können absichtsvoll in wesentlichen Bereichen des Gestaltens auf der Fläche, im Raum, mit neuen Medien – auch in Verbindung mit dem Phänomen Zeit – arbeiten und ihre Entscheidungen und Überlegungen dokumentieren und kommentieren.
- Die Schülerinnen und Schüler können
- • Ideen und Vorstellungen in der Auseinandersetzung mit äußeren und inneren Wirklichkeiten entwickeln;
- • sich mit dem künstlerischen Prozess von der Idee bis zum Ergebnis auseinander setzen;
- • die künstlerischen Mittel (Material, Verfahren, Technik, Medien, Form) und die entsprechenden Prozesse und Gestaltungsweisen wählen und absichtsvoll einsetzen;
- • Form und Inhalt in ihrem Wechselbezug in der gestalterischen Arbeit berücksichtigen;
- • sich für bestimmte Wirkungen in der Auseinandersetzung entscheiden;
- • Ausdruck und Bedeutung erzielen;
- • eine angemessene Komplexität und Prägnanz der Gestaltung erzielen;
- • den Verlauf der Auseinandersetzung beobachten, sich vergegenwärtigen und strukturieren;
- • Gestaltungsweisen, Prozesse und Ergebnisse anschaulich dokumentieren, kommentieren und darstellen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen bei der Begegnung und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werken über Kenntnisse und Erfahrungen und können diese mündlich, schriftlich und agierend darstellen.
Die Schülerinnen und Schüler - • verfügen über eine angemessene Fachsprache;
- • haben Kenntnisse zu exemplarischen Aspekten der Kunstgeschichte und können diese an konkreten Beispielen anwenden;
- • können Werke der Kunst und der gestalteten Umwelt selbstständig und begründet in verschiedenen Zusammenhängen erschließen und deuten;
- • verfügen über verschiedene Methoden der Erschließung – subjektive, experimentelle und formale Ansätze, Vergleich von Werken im Kontext zur praktischen und theoretischen Arbeit, Untersuchung des Formalen und seiner Wirkungen;
- • sind in der Lage, die Begegnung, Auseinandersetzung und Kommunikation mit unterschiedlichen Werken und ihre Kenntnisse und Erfahrungen zu strukturieren und Einzelheiten im Zusammenhang mit dem Ganzen zu sehen;
- • können ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Ergebnisse vermitteln und präsentieren;
- • sind in der Lage, die Begegnung, Auseinandersetzung und Kommunikation mit unterschiedlichen Werken als Anregung für die eigene praktische Arbeit aufzufassen.