Bildungsplan Mathematik Klasse 10

Die Schülerinnen und Schüler verfügen bezüglich der genannten Leitideen über die folgenden Kompetenzen:

1. LEITIDEE „ZAHL“
• besondere Darstellungsformen von reellen Zahlen kennen und sinnvoll anwenden;
• Objekte und Verknüpfungen zur rechnerischen Behandlung geometrischer Fragestellungen kennen und einsetzen.
Inhalte
• Potenzen mit rationalen Hochzahlen, Normdarstellung, Logarithmus
• Vektor; Linearkombination

 

2. LEITIDEE „ALGORITHMUS“
• lineare Gleichungssysteme manuell und mithilfe des GTR lösen;
• einfache Funktionen ableiten; Werte iterativ berechnen.
Inhalte
• lineare Gleichungssysteme (3x2); Ableitung von x n (nIN) und 1/x
• Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor; Iteration

 

3. LEITIDEE „VARIABLE“
• einfache Terme umformen;
• elementare Gleichungen lösen.
Inhalte
• Rechenregeln für Potenzen und Logarithmen (soweit sie zum Lösen von einfachen Gleichungen notwendig sind)

 

4. LEITIDEE „MESSEN“
• Inhaltsformeln einfacher Körper kennen und mithilfe der Ideen „Zerlegung“ und „Annäherung“ einsichtig machen;
• Maße von Figuren und Körpern abschätzen und mithilfe der Formelsammlung berechnen.
Inhalte
• Rauminhalt und Oberflächeninhalt von Prisma und Zylinder
• Umfang und Inhalt von Figuren, die auch von Kreisen und Kreisbögen begrenzt sind
• zusammengesetzte Körper

 

5. LEITIDEE „RAUM UND FORM“
• Figuren zentrisch strecken; Eigenschaften der zentrischen Streckung kennen und anwenden;
• grundlegende Sätze zur Berechnung von Streckenlängen kennen und anwenden;
• Seitenlängen und Winkelweiten am rechtwinkligen Dreieck berechnen;
• geometrische Objekte im Raum analytisch beschreiben und ihre Lagebeziehungen analysieren.
Inhalte
• zentrische Streckung; Strahlensätze, Satz des Pythagoras
• Berechnung von Streckenlängen und Inhalten bei Körpern
• sin, cos, tan
• Ortsvektor, Geradengleichung

 

6. LEITIDEE „FUNKTIONALER ZUSAMMENHANG“
• über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen;
• Funktionen auf lokale und globale Eigenschaften untersuchen;
• Wirkungen von Parametern in Funktionstermen verstehen;
• das Änderungsverhalten von Funktionen quantitativ beschreiben.
Inhalte
• Eigenschaften von Funktionen: Nullstellen, Extremstellen, Monotonie
• ganzrationale Funktionen, x->x^k (k=–1;–2), x->a^x, x->sin(x), x->cos(x)
• verschobene und gestreckte Graphen
• Änderungsrate und Ableitung, Ableitungsfunktion

 

7. LEITIDEE „DATEN UND ZUFALL“
• Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen berechnen;
• Erwartungswert einer Zufallsvariablen verstehen und berechnen.
Inhalte
• Unabhängigkeit von Ereignissen, Binomialverteilung, Erwartungswert

 

8. LEITIDEE „VERNETZUNG“
• Hilfsmittel sinnvoll und effizient einsetzen;
• mathematisches Denken und Modellieren in außermathematischen Gebieten wie Kunst, Naturwissenschaft und Gesellschaft anwenden;
• grundlegende Problemlösetechniken kennen und anwenden.
Inhalte
• Umgang mit Hilfsmitteln wie Formelsammlung, grafikfähiger Taschenrechner, Rechner mit geeigneter Software, elektronische Medien, Internet
• Problemlösetechniken

 

9. LEITIDEE „MODELLIEREN“
• einen Sachverhalt auf angemessene Weise mathematisch beschreiben. Eine zugehörige Problemstellung in dem gewählten mathematischen Modell lösen sowie die Ergebnisse auf die Ausgangssituation übertragen, interpretieren und ihre Gültigkeit prüfen;
• Wachstumsvorgänge durch diskrete Modelle beschreiben und simulieren;
• das Änderungsverhalten von Größen analytisch beschreiben und interpretieren.
Inhalte
• Proportionalität; lineares, natürliches, beschränktes Wachstum
• Simulation dynamischer Vorgänge; Momentanänderung von Größen


 

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letzte Aktualisierung: 5.10.2004 | AGS
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