Schulcurriculum Sport Klasse 8

Kerncurriculum Hierzu Inhalte im Schulcurriculum
1. SPORTBEREICH I: FACHKENNTNISSE
Die Schülerinnen und Schüler können
 
  • Bewegungsabläufe beschreiben
  • Maßnahmen zum Helfen und Sichern beschreiben und anwenden
  • Geräte auf- und abbauen
  • die Regeln der unterrichteten Sportarten in grundlegender Form benennen
  • die Reaktionen und Anpassungserscheinungen des Körpers bei Belastung nennen
  • als GFS möglich
  • Helfergriffe (Ort, Zeitpunkt, Art und Weise)
  • Organisationsregeln
  • Hinweis auf Anordnung in den Geräteräumen
  • Geräteabsicherung
  • Besprechung der Regeln und einfacher Schiedsrichterzeichen
  • Trainingsprinzipien und Regeln in vereinfachter Form
  • Homöostase und Superkompensation in vereinfachter Form (auch in Bezug auf Ausdauertraining)
2. SPORTBEREICH II: INDIVIDUALSPORTARTEN
Die Schülerinnen und Schüler können
 
  • in den leichtathletischen Disziplinen jeweils eine alters- und schülergemäße Technik ausführen
  • HochsprungAbsprungschulung, bogenförmiger rhythmisierter Anlauf, Flugverhalten (Überstreckung des Rückens), Landung unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten
  • WurfBallweitwurf (200 g) aus dem Fünferrhythmus, Abwurfwinkel Schleuderball, Drehwurf aus dem Stand und aus dem DreischrittrhythmusKugelstoßen, Einführung Standstoß, stoßen mit verschiedenen Geräten
  • längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen
  • 15-20 Minutenlauf
    gleichmäßigen Laufrhythmus entwickeln, Tempogefühl unter stetiger Steigerung der Laufzeit
  • einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren
 
  • auf der Basis der in Klasse 5 und 6 erlernten turnerischen Grundformen an drei Geräten alters- und schülergemäße Fertigkeiten sowie einfache akrobatische Figuren und normfreie Bewegungen ausführen
Mädchen:
  • Barren (7)
    Hüftaufschwung, Felgunterschwung, Hüftumschwung vorlings rückwärts, Mühlumschwung (Spreizumschwung vorlings), Felgunterschwung aus Stütz, Übungsverbindungen
  • Sprung (7)
    Sprunghocke über Kasten oder Seitpferd
  • Boden (8)
    Rolle vorwärts und rückwärts, Flugrolle, Handstand aufschwingen, Rad rechts und links, Radwende, Handstand abrollenSprüngeDrehungenFelgrolleÜbungsverbindungen
  • Schwebebalken (8):
    Aufgang, Hocke½ ,Drehung beidbeinig, Gehen, Laufen, Hüpfen, Pferdchen-, Wechsel-, Spreizsprung, Spitzwinkelsitz, Abgang, Radwende

Jungen
:
  • Barren (7)
    Wende rechts und links, Rolle vorwärts aus dem Grätschsitz in den Grätschsitz, Kippe im Grätschsitz
  • Sprung (7):
    Sprunghocke am Kasten oder Seitpferd quer oder längs
  • Boden (8)
    Variationen von Rollen, Rad rechts und links, Radwende, Handstand abrollen, Standwaage, Felgrolle, Einbeinige Drehungen
  • Reck (8):
    Hüftumschwung vorlings rückwärts, Felgunterschwung aus Stütz in Stand, Langhangschwünge, Vorbereitung Kippaufschwung vorlings vorwärts
  • die gymnastischen Grundformen sowie einen Tanzstil in einfacher Form umsetzen
  • Volkstanz nach Musik
  • moderne Tanzstile
  • Grundformen ohne Handgerät:
    räumliche, rhythmische und dynamische Variationen von Gehen, Laufen und Hüpfen
    Gehen und Federn auf verschiedenen Raumwegen (Armführung, Fußeinsatz, Körperhaltung)
    Schrittarten (Nachstell-, Wechsel-, Walzerschritt)
    Drehungen
    Sprünge aus dem Stand und aus der Bewegung
  • mit zwei Handgeräten umgehen
  • Reifen (7)
    Spielerischer Umgang mit dem Seil (Rollen, Zwirbeln, Sprünge in und durch den Reifen, mit Partner und in der Gruppe)
    Schwingen in den verschiedenen Ebenen
    Werfen, Fangen, Rollen
    Bewegungsverbindungen
  • Band (8)
    Spielerischer Umgang mit dem Band (in verschiedenen Ebenen mit Partner und in der Gruppe, verschiedene Bandlängen)
    Schlangen und Spiralen (in der Bewegung im Stand, senkrecht, waagrecht)
    Schwünge und Kreise (an der Körperseite, vor dem Körper, senkrecht, waagrecht)
    Bewegungsverbindungen
  • die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreografischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren
  • Eine Bewegungsverbindung oder einen Tanz variieren (im Hinblick auf Partnerin, Gruppe, Raum, Musik, auch unter Einbeziehung des Handgeräts)
  • Wettkampfformen (kleine Vorführungen und Präsentationen)
  • in zwei Schwimmtechniken schwimmen und haben eine weitere kennen gelernt
  • eine längere Strecke ohne Pause schwimmen
Kein Schwimmunterricht vorgesehen.
3. SPORTBEREICH III:MANNSCHAFTSSPORTARTEN
Die Schülerinnen und Schüler können
  • den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen
  • die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen
Jungen:
  • Basketball und Volleyball (7)
  • Handball und Volleyball (8)
Mädchen
  • Fußball und Volleyball (7)
  • Basketball und Volleyball (8)
Basketball:
Technik/Individualtaktik:
  • Passen & Fangen (Druckpass, Bodenpass, Überkopfpass
  • Verbesserung des Dribblings (mit Handwechsel, Kreuzgang und Parallelgang)
  • Positionswurf einhändig aus kurzer bis mittlerer Distanz
  • Körpertäuschungen mit und ohne Ball
  • Korbleger auch unter erschwerten Bedingungen (aus dem Dribbling, nach Pass, gegen passiven Gegenspieler)
Taktik:
  • Überzahlspiel 3:1 und 2:1, freilaufen und anbieten (Einführung Give & Go bei 1+1:1)
  • Spielen in Grundsituation bis 3:3 mit Mann-Mann-Verteidigung (Verteidiger passiv)
  • Hinführung zum Streetball 3:3
Fußball:
Technik/Individualtaktik:
  • Innenseitstoß (auch nach Dribbeln und Passen)
  • Ball mit der Innenseite beider Füße führen
  • Ball mit der Innen- und Außenseite eines Fußes führen
  • Ballannahme flacher und hoher Bälle
  • Doppelpass 1 : 1+1
Taktik:
  • Spielformen 4+1 : 4+1, 5+1 : 5+1 mit Aufgabenverteilung Angriff/Abwehr
Handball:
Technik/Individualtaktik:
  • Prellen mit 2 Bällen (Koordination)
  • Sprungwurfo Schlagwurfo Doppelpass 1 : 1 + 1
  • Parteiballspiele
Taktik:
  • Überzahlspiele 3 : 2 oder 4 : 3 (je nach Hallengröße)
  • Spielform 2 x 3 : 3 (je Mannschaft 3 Angreifer und 3 Verteidiger)
  • Aufgabenverteilung Angriff/Abwehr
Volleyball:
Technik/Individualtaktik:
  • Pritschen und baggern (hoch, genau, laufintensiv, unter Zeitdruck, Richtungs-pritschen)
  • Aufschlag von unten und spielerische Vorbereitung des Aufschlags von oben
  • Zuspiel von oben parallel zum Netzo Sprungpritschangriff (Stemmschritt einüben)
  • spielerische Vorbereitung Angriffsschlag (Prellballvariationen über Bänke, Aufsetzerball an die Wand)
Taktik:
  • Aufgabenverteilung bei unterschiedlichen Mannschaftsgrößen (2:2, 3:3, 4:4, Abwehr – Zuspiel – Angriff)

 

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