„Herzlich willkommen, liebes Studiopublikum, zu unserer neuen Reality-Show ,Planet der wilden Tiere'. Mein Name ist Lotta und ich freue mich ganz besonders, Sie, liebes Studiopublikum, hier heute Abend begrüßen zu dürfen. Heute Abend treffen sich unsere wilden Tiere hier im Studio und wir können versprechen, es wird wild! Neun Tiere werden miteinander konkurrieren, um so herauszufinden, welches Tier das Beste ist. Zwei unserer Tiere werden dann in der nächsten Runde gegen andere wilde Tiere unseres Planeten antreten“, hieß es am 20. März 2026 um 18 Uhr im Musiksaal (205).
„Planet der wilden Tiere" war der Titel des Theaterprojekts der 5. Klassen. Neun Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b trafen sich von Oktober bis März jeden Dienstag Nachmittag für eine Schulstunde und erarbeiteten partizipativ mit Frau Knobloch ein Theaterstück.
„Was mit Tieren“ war ein früher Wunsch, worum es im gemeinsamen Stück gehen sollte. Ein Rahmen war bald gefunden: In einer Reality-Show treffen die Tiere aufeinander und messen sich gegenseitig: Welches ist das beste Tier?
Schülerinnen und Schüler suchten sich ein Tier aus, recherchierten den tierischen Steckbrief und formulierten einen kleinen Vorstellungstext für Sumberta, Penelope, Janine, Fritzi, Lynx, Daniela, Gustav, Wanda und Filiana. Was macht jedes einzelne der Tiere aus? Wer ist Freund? Wer ist Feind? Und vor allem, warum soll man vom Publikum in die nächste Runde gewählt werden?
In den ersten Stunden standen theaterpraktische Übungen und erlebnispädagogische Spiele im Zentrum des gemeinsamen Arbeitens. Diese wurden anschließend Grundlage der Probenarbeit. Verschiedene Ideen und Spielstrategien wurden ausprobiert, vom realen menschlichen Ich auf die tierische Rolle übertragen – und vor allem wurde das Ende heiß diskutiert: Soll in einem gnadenlosen Konkurrenzkampf ein Tier nach dem anderen aus dem Rennen geworfen werden, wie es Frau Knobloch vorschwebt? Oder würde es ein Happy End für alle geben, wie es sich die Gruppe wünschte? Vielleicht steckte sogar ein großes Komplott hinter der tierischen Fernsehshow? Wer sich mit seinen Vorstellungen zum Ende des Stückes durchsetzte, blieb bis zur Uraufführung natürlich ein streng gehütetes Geheimnis! Aber mit einem hatte Regieassistentin Lotta recht: Es wurde wild!
Birgit Heike Knobloch, 20. März 2026

