Was hat ein Joghurtbecher mit dem Leben eines Fuchses zu tun? Wie kann man Bäume unterscheiden? Und wie schafft es ein Förster, einen riesigen Baum gezielt zu Fall zu bringen? Diesen Fragen gingen die Klassen 6a und 6b beim Walderlebnistag der Stadt Pforzheim nach.
Einen ganzen Vormittag lang waren die Schüler:innen im Wald unterwegs und lernten die Arbeit der Förster:innen aus nächster Nähe kennen. Sie erfuhren, wie sich verschiedene Baumarten anhand ihrer Blätter unterscheiden lassen, wie ein Wald über Jahrzehnte gepflegt werden muss und wie viel Müll achtlos im Wald zurückgelassen wird. Besonders nachdenklich stimmte die Erkenntnis, dass ein weggeworfener Joghurtbecher für einen Fuchs zur tödlichen Falle werden kann. So wurde deutlich, wie wichtig es ist, die Natur zu schützen.
Das Highlight des Tages war sicherlich die Fällung eines fast 20 Meter hohen Baumes. Mit Schutzhelmen ausgestattet, konnten die Kinder das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen. Besonders beeindruckend war, wie präzise der Förster den Baum in die gewünschte Richtung lenkte – eine Fähigkeit, die für die Waldarbeit unverzichtbar ist.
Zum Abschluss durften die Schüler:innen selbst zur Handsäge greifen. Die abgesägten Holzstücke konnten anschließend nach Lust und Laune bemalt und beschriftet werden.
Philipp Müller, 15. Oktober 2026








